Begleitetes Malen nach Bettina Egger

Nur wenn wir aufhören,
gegen uns selbst zu sein
und aus dem hier & jetzt
agieren, kann die Energie
wieder frei fließen und
unser Potenzial sich
entfalten.
Begleitetes Malen ist ein wertfreier, intuitiver Malprozess.
Er verzichtet bewusst auf Interpretation, Analyse und Bewertung.
Das Bild entsteht Schritt für Schritt unter achtsamer Begleitung.
Die Methode basiert auf der Arbeit von Bettina Egger und führt dich auf sanfte und klare Weise in Kontakt mit deiner inneren Bewegung.
Für wen ist Begleitetes Malen geeignet?
- Menschen in Veränderungs- oder Belastungssituationen
- Menschen, die Ruhe, Selbstkontakt oder neue Erfahrung suchen
- Kinder und Jugendliche, die Ausdruck und Struktur brauchen
- Erwachsene und Jugendliche, die Kreativität ohne Leistungsdruck erleben wollen
- alle, die Lust auf Farben haben und neugierig auf sich selbst sind
was passiert beim begleiteten malen?
- Ankommen im Raum
- Arbeiten im Stehen
- Farbe langsam aufs Papier verstreichen
- Begleitung durch klare, wertfreie Impulse
- kein Interpretieren, kein Beurteilen
- das Bild darf wachsen, sich verändern, neu entstehen
wirkung
Begleitetes Malen unterstützt:
- Klärung und innere Ordnung
- Energiefluss
- Mut, neue Schritte zu gehen
- Selbstvertrauen und Selbstentfaltung
- Ausdruck von Unsagbarem
- Konzentration
- Freude am Prozess
Formate
- Fortlaufende Gruppen
- Einzelbegleitung
- Malzeiten für Kinder
- offene Malzeiten
Freiräume wie Malen, freies Spiel, Bewegung oder Singen sind ursprüngliche Ausdrucksformen, die tief in uns verankert sind. Dort, wo wir einfach wir selbst sein dürfen – frei von Erwartungen, Bewertungen oder äußeren Anpassungsvorgaben – entstehen Räume, in denen wir uns wirklich entfalten können. In solchen Momenten wachsen unsere Ressourcen, unser Selbstvertrauen und die Fähigkeit, durch Hingabe, Vertrauen und eigene Verantwortung echtes Glück zu empfinden.
Wenn diese Atmosphäre gegeben ist, verlieren Vergangenheit und Zukunft an Bedeutung. Wir leben im Hier und Jetzt, und genau dadurch steht uns unsere volle Energie zur Verfügung. Wer jedoch in der Vergangenheit lebt oder ständig in der Zukunft denkt, verbraucht kostbare Kraft – langfristig entstehen so Lustlosigkeit, Erschöpfung und Unzufriedenheit.
Genau hier knüpfen sowohl das begleitete als auch das freie Malen an: mit einer wertfreien Haltung, dem langsamen, Malen Schritt für Schritt – mit der ungeübten Hand –, um dem inneren Erleben näherzukommen. Unmittelbar in sich hinein zu spüren und weiter zu malen, die Augen verfolgen das Geschehen auf dem Blatt. Dabei eröffnen sich neue Erfahrungen, die Wahrnehmung kann erweitert werden, und es entsteht Raum, eigene Gewohnheiten und Muster bewusst zu erkennen.
Die Bilder nehmen wir so an, wie sie sind, ohne sie zu interpretieren. Unser Fokus liegt primär auf dem Prozess und der Entstehung der Bilder, nicht vorrangig auf den Malenden selbst. Die Bilder werden behutsam behandelt, fast wie ein Kind, das gesehen und wahrgenommen werden möchte. Wir betrachten die Bilder nicht als direkten Ausdruck der Malenden, sondern als eigenständige Entitäten. Gerade durch diese Eigenständigkeit können die Bilder uns auch etwas zurückgeben.

